13 November 2014

Rezension: Wie Sterne so golden - Marissa Meyer

Titel: Wie Sterne so golden (Band 3)
Autorin: Marissa Meyer
Verlag: Carlsen
Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
Preis: 19,90 €
ISBN: 978-3551582881







Klappentext

"Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter strenger Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackern entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Da taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhilft. Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat?"

Die Geschichte beginnt...

mit der Darstellung von Cress' Leben in ihrem Satelliten, der die Erde umrundet.

"Sechzehn Stunden brauchte ihr Satellit,
um den Planeten Erde zu umrunden."
(erster Satz, Seite 9)

Im Auftrag von Königin Levana hackt Cress das irdische System. Dabei wünscht sich Cress nichts sehnlicher, als aus ihrer inzwischen sieben Jahre andauernden Gefangenschaft zu fliehen - und dies am sehnlichsten mit dem Held ihrer Träume: dem verwegenen Carswell Thorne. 
In der Zwischenzeit nimmt Cinder gemeinsam mit ihren Mitstreitern Kontakt zu Cress auf, doch die zum Greifen Nahe Erfüllung ihrer Wünsche und die Flucht aus dem Satelliten nimmt schließlich eine dramatische Wendung, die die Gruppe auseinanderreißt und die Mitstreiter auf harte Proben stellt.


Meine Meinung

Auch der dritte Band der Luna-Chroniken hat mich erneut überzeugen können. Das distopisch-fantastische Setting ist gekonnt in Szene gesetzt und die auch in diesem Band integrierten verschiedenen Perspektiven von Cress, Cinder und Scarlet, ergänzt durch kurze Darstellungen von Carswell und Kai, bauen eine spannende Handlung auf.
Mit den eintretenden Ereignissen werden die Charaktere vor Herausforderungen gestellt, die sie nun nicht mehr gemeinsam bewältigen können. 
Nicht nur die neuen Charaktere, auch die bereits bekannte, erhalten in diesem Band eine neue Tiefe, da Hintergründe näher beleuchtet und neue Beziehungen dargestellt werden. Außerdem erfährt der Leser mehr Informationen über das Leben und die Menschen auf Luna, als auch der lunarischen Flüchtlinge auf der Erde. Trotz allem sind alle einzelnen Handlungstränge stets miteinander verbunden und schaffen so eine unterhaltsame und gut strukturierte Geschichte, die bis zur letzten Seite begeistert. 

"Aber vielleicht hast du Recht,
vielleicht gibt es so etwas wie Schicksal gar nicht.
Nur Gelegenheiten - 
und das, was wir aus ihnen machen."
(Seite 531)

Das Besondere an dem Buch ist... 

Eine Reihe, die aufgrund ihrer fantastisch-dysotpischen Elemente zu unterhalten weiß - ich bin schon auf "Wie Schnee so weiß", welches im Herbst 2015 erscheinen wird, gespannt.

Meine Bewertung



Reihe

0.5 Das mechanische Mädchen *Rezension*
01. Wie Monde so silbern *Rezension*
1.5 Die Armee der Königin *Rezension*
02. Wie Blut so rot *Rezension*
03. Wie Sterne so golden
3.5. Faires: Levanas Story (01/2015; engl.)
04. Wie Schnee so weiß (Herbst 2015)

Short Storie: The little Android (The Lunar Chronicles)

09 November 2014

Neu im Regal: Feuer und Stein - das letzte gekaufte Buch für 2014?!?

Nach den positiven Meinungen zum ersten Band der Highland-Saga habe ich mir diesen dann doch als gebundenen Ausgabe im Oktober gekauft. Ich bin wirklich auf die Reihe von Diana Gabalon gespannt, auch wenn 800 Seiten durchaus nicht wenig Lesestoff sind. 

Im Anschluss an diesen Kauf möchte ich aber auch SuB-Abbau betreiben (*Post: Leseziele 2014*) und demnach keine weiteren Bücher mehr bis Ende des Jahres kaufen. Geschenke - beispielsweise dann zu Weihnachten etc. - zählen dabei nicht. Aber ich möchte zumindest aktiv keinen Kaufbeitrag leisten ;)

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Titel: Feuer und Stein (Band 1)
Autorin: Diana Gabaldon
Verlag: Blanvalet
Gebundene Ausgabe: 800 Seiten
Preis: 15,00 €
ISBN: 978-3764501556

Klappentext: "1945 verbringt Claire Randall verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann in Schottland.  Als sie bei einem Spaziergang einen Magischen Steinkreis berührt, verliert das Bewusstsein - und erwacht  im Jahr 1743, im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen. Sie kämpfen gegen die englische Besatzung: Highlander, geprägt von Rebellion und Verrat, von Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn. Und mitten unter ihnen Claire - eine Frau des 20. Jahrhunderts, die die Menschen durch ihr seltsames Auftreten in Aufruhr versetzt. Da begegnet sie James Fraser, dem mutigen Clanführer, der ihr mehr als einmal in lebensbedrohlichen Situationen zu Hilfe eilt."

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Habt ihr das Buch - oder mehrere der Reihe - bereist gelesen?

05 November 2014

Rezension: Das Haus am Hyde Park - Monica McInerney


Titel: Das Haus am Hyde Park
Autorin: Monica McInerney
Verlag: Goldmann
Taschenbuch: 480 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3442479979







Klappentext

"Ein schrecklicher Unfall zerstört das Leben der jungen Australierin Ella O’Hanlon. Bei Nacht und Nebel verlässt sie daraufhin ihre große Liebe Aidan, den sie für die Tragödie verantwortlich macht. Ihr liebenswerter, weiser Onkel Lucas Fox überredet sie schließlich, zu ihm nach London zu kommen. Der Professor lebt in einer alten Villa am Hyde Park, die voller Bücher und wundervoller Erinnerungen steckt. Was Ella nicht weiß, gemeinsam mit dem Rest der kunterbunten Fox-Familie schmiedet Lucas einen Plan, um seiner Nichte die Freude am Leben zurück- und sie wieder mit der Liebe ihres Lebens zusammenzubringen. "

Die Geschichte beginnt...

mit der ersten Begegnung zwischen Ella und ihrem Onkel Lucas und einem Diebstahl.

"Bei meiner ersten Begegnung mit
Onkel Lucas hatte ich versucht,
ihn zu bestehlen."
(erster Satz, Seite 7)

Ella hat nach einem tragischen Unfall ihren Halt verloren. Nachdem sie ihren Mann Aiden verlassen hat, reist sie ziellos zunächst durch Australien, bevor sie der Einladung ihres Onkels folgt und nach London reist. Sein Jobangebot nimmt sie kurzerhand an, um sich zu beschäftigen. 
Die Geschichte integriert dabei die Perspektiven von Ella aber auch ihrer jüngeren Stiefschwester Jess und ihrem älteren Stiefbruder Charlie sowie einem zunächst unbekannten Charakter.
Während Ella versucht durch eine beständige Beschäftigung nicht ins Grübeln zu geraten, heckt ihre Familie einen Plan aus, um sie mit ihrer großen Liebe wieder zu vereinen. 


Meine Meinung

Das Haus am Hyde Park entwickelt sich zum zentralen Drehpunkt der Handlung. Ella sucht Unterschlupf bei ihrem Onkel, kann sie die schreckliche Tragödie, die ihr Leben aus der Bahn geworfen hat, doch noch immer nicht verkraften. Doch nicht nur ihr sympathischer Onkel Lucas versucht Ella sanft vom Leben und vor allem von ihrer Liebe zu überzeugen, auch Charlie, ihr älterer Stiefbruder, ist für sie ein wichtiger Anker. Ich persönlich mochte seinen Charakter und seine wöchentlichen Berichte "aus den Schützengräben" über seine Familie wirklich sehr. 
Alle Darstellungen, sowohl Ellas Schmerz, als auch Charlies Berichte und selbst die Tagebucheinträge der 16-jährigen Jess wirken sehr authentisch. Dabei greift die Erzählung aber auch Ereignisse aus der Vergangenheit auf, so dass der Leser mit den Charakteren lachen und leiden kann. 

Der Roman ist emotional und zeigt einmal mehr den Wert der Familie und die Banden zwischen den einzelnen Familienmitgliedern auf - eine absolute Lese-Empfehlung. 

"Die Liebe ist langmütig, gütig ist die Liebe, 
die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht,
ist nicht aufgeblasen.
Sie handelt nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil,
sie lässt sich nicht erbittern, sie trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, 
freut sich vielmehr mit an der Wahrheit.
Alles deckt sie zu, alles glaubt sie,
alles hofft sie, alles erträgt sie.
Die Liebe hört niemals auf."
(Seite 445)

Das Besondere an dem Buch ist... 

authentisch, emotional und mit einem gewissen Witz und Charme begeistert das "Haus am Hyde Park".

Meine Bewertung


02 November 2014

Rückblick: Ok - Let's read - tober

Der Oktober war zwar von der Anzahl gelesener Bücher nicht ganz so, wie ich erhofft hatte (nämlich ganze 2 Bücher), dafür waren die gelesenen Bücher auch wirklich ein Highlight. 

Gelesen

Wie Sterne so golden - Marissa Meyer (5/5)
Ein ganz besonderes Jahr - Thomas Montasser (5/5)

Beste Story


Ein besonderes Buch mit einer fesselnden Handlung und Zitaten, die vor allem alle Freunde des gedruckten Wortes begeistern werden.

Beste Fortsetzung


Mit Erscheinungsdatum durfte auch der dritte Teil der Luna-Chroniken in mein Bücherregal ziehen. Die Reihe kann mich nach wie vor durch die Handlung, den Schreibstil und vor allem die verschiedenen Erzählstränge aus unterschiedlichen Perspektiven begeistern. Nun freue ich mich auf die Kurzgeschichte von Levana und die Fortsetzung "Wie Schnee so weiß" im Herbst 2015.

Neuzugänge...

Feuer und Stein (Diana Gabaldon)

November: To Be Read

Entsprechend meinem Vorhaben der Leseziele (siehe *hier*) möchte ich hoffentlich mehr als 2 Bücher im November lesen. Begonnen habe ich mit "Paris ist immer eine gute Idee" von Nicolas Barreau - bisher eine wirklich gute Idee!