Klappentext
"Alles muss anders werden: Genervt von schlechter Luft, ewiger Parkplatzsuche und Baulärm vor ihrer Kölner Wohnung beschließt Kiki, mit Mann und Kind aufs Land zu ziehen. An der Mecklenburgischen Seenplatte will sie ein Bed & Breakfast für gestresste Stadtbewohner eröffnen und Gemüse mit den eigenen Händen aus der Erde statt aus dem Supermarktregal ziehen. Leider entpuppt sich das auserkorene alte Schulgebäude als komplette Bauruine. Statt zur feierlichen Eröffnung des Bed & Breakfast reisen die vier Freundinnen an, um kräftig mit anzupacken. Jede bringt ein Stück von ihrem Alltag mit. Außer Caroline, die hat einen Mann im Schlepptau, der ihr nicht geheuer ist. Streit, Lügen, Verrat, selbst Kiwis Umzug in den Osten: Nichts kann die Dienstagsfrauen auseinanderbringen. Höchstens ein Mann. Ein Mann mit Charme und geheimer Agenda."
Die Geschichte beginnt...
mit Kiwis Umzug nach Mecklenburg-Vorpommern. Die Eröffnung eines Bed & Breakfast Hotels, Natur für ihre kleine Tochter und den Stress der Großstadt Köln hinter sich lassen - das ist das erklärte Ziel.
Nachdem die Dienstagsfrauen kurze Zeit später der Hilferuf aus der Ferne ereilt, ist der diesjährige Urlaub sofort geplant. Dabei bringt jede der Dienstagsfrauen auch etwas mit in das abgelegene Dorf Birkow: Estelle kämpft mit ihrer Schwiegertochter, die gemeinsam mit dem Sohn die Leitung des Apothekenimperiums übernehmen soll; Eva ist soeben dem Tode entronnen und kämpft mit den Nachwirkungen ihr Leben in Frage zu stellen; Judith hat das Kartenlegen neu entdeckt und Carolin erhält Drohanrufe aufgrund ihres aktuellen Falles, die sie nicht mehr loslassen.
"Es hatte so einfach ausgesehen:
Türen ausbauen, Schubladen rausziehen, den Korpus aus Birkenholz
hochwuchten und dann im Schneckentempo
das Treppenhaus nach unten."
Türen ausbauen, Schubladen rausziehen, den Korpus aus Birkenholz
hochwuchten und dann im Schneckentempo
das Treppenhaus nach unten."
(erster Satz, Seite 7)
Meine Meinung
Die sympathische Gruppe der Dienstagsfrauen hat mich schon vom ersten Band an begeistert. Auch wenn der zweite Teil etwas schwächer war, konnte "Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben" wieder an den ersten Band anknüpfen. Besonders gut hat mir die Weiterentwicklung gefallen, die bei allen Protagonistinnen zu erleben ist, sowie die Einbindung einer gewissen Spannung. Diese wird durch Carolines aktuellen Fall und den mysteriösen Gast in der Fischerhütte auf- und kontinuierlich ausgebaut.
Für mich persönlich war Estelle in diesem Roman mein Highlight, ihre Wandlung führt dazu, dass der Leser zugleich mehr über ihre Vergangenheit erfährt. Ihr gekonnt platzierter Sarkasmus und Kampfgeist, ihre Unterstützung (soweit es ihr eben möglich ist), haben einiges zum Humor des Buches beigetragen.
Für mich persönlich war Estelle in diesem Roman mein Highlight, ihre Wandlung führt dazu, dass der Leser zugleich mehr über ihre Vergangenheit erfährt. Ihr gekonnt platzierter Sarkasmus und Kampfgeist, ihre Unterstützung (soweit es ihr eben möglich ist), haben einiges zum Humor des Buches beigetragen.
"Estelle hatte einen guten Tipp:
Aufstehen, Krone richten und weiter"
Aufstehen, Krone richten und weiter"
(Seite 288)
Das Besondere an dem Buch ist...
dass Humor und Witz, Alltag und Neuanfänge gekonnt miteinander verbunden werden und der Leser mit Freude die Dienstagsfrauen auf dem Ausflug nach Mecklenburg-Vorpommern begleitet.
Meine Bewertung
Reihe
1. Band: Die Dienstagsfrauen
2. Band: Sieben Tage ohne *Rezension*
3. Band: Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben

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