18 April 2014

Rezension: Aschenputtel - Kristina Ohlsson

Titel:  Aschenputtel
Autorin: Kristina Ohlsson
Verlag: Blanvalet
Taschenbuch: 496 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN978-3442375806








Klappentext

"Hochsommer in Schweden. Es regnet Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus aufs Bahngleis, um ungestört zu telefonieren – und wird von ihrer Tochter getrennt, als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Als wenig später ein zweites Kind verschleppt wird, wird der Fall zu einem Albtraum …"

Die Geschichte beginnt...

mit der Zugfahrt des X2000 von Göteborg nach Stockholm. Außerplanmäßig muss der Zug in Flemingsberg halten. Sara Sebastiansson betritt den Bahnsteig um zu telefonieren und verpasst den Zug. In Stockholm angekommen ist ihre Tochter Lilian verschwunden - lediglich ihre Schuhe stehen noch in dem verlassenen Abteil.

"Aus irgendeinem Grund musst er, wenn er seinen Gedanken
freien Lauf ließ, früher oder später
immer wieder an die Krankenakte denken."
(erster Satz, Seite 11)

Für die Ermittler um Alex Recht, Peder Rydh und Fredrika Bergman, die als studierte Zivilperson die Polizei unterstützen soll, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, welche Schrecken dieser Fall für sie bereithalten wird. Der Vater, unauffindbar, ist verdächtig, doch keiner weiß, wo er sich aufhält.
Dann erhält Sara Sebastiansson ein Paket und kurz darauf verschwindet ein weiteres Kind. Für Alex Recht und sein Team beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und die Frage, wie diese Fälle miteinander in Verbindung zu stehen scheinen.

Meine Meinung

Der erste Thriller der Reihe hat mich von Anfang an packen können, obwohl ich mir der Charaktere am Anfang nicht wirklich sicher war. Doch im Verlauf der Handlung hat sich gerade dies zu einem sehr authentischen Aspekt entwickelt. Die Protagonisten zeichnen sich gerade durch ihre persönlichen Eigenarten aus und auch ihre Beziehungen werden im ersten Band bereits knapp umrissen, so dass hier noch weiteres Ausbaupotential für die kommenden Bände zur Verfügung steht.
Die Handlung wird ergänzt durch den Perspektivenwechsel, der nicht nur die Ermittler, sondern auch die Täter darstellt. Dadurch gewinnt die Geschichte zunehmend an Spannung, da die Vorstellungen des Täters nicht leicht zu durchschauen und die Ermittler zunächst nicht wissen, welche Spuren sie verfolgen sollen. Auch der Wetteifer der Kollegen, persönliche Entwicklungen und bisherige Erfahrungen lassen die Handlung zu einer abgerundeten, fesselnden Darstellung werden.

"Später sollte Alex sich erinnern,
wie sich der Fall in ein wildes Tier verwandelt hatte,
das die ganze Ermittlergruppe zum Verstummen brachte,
indem es ihnen stur und hartnäckig seinen Willen aufdrängte,
seine eigenen Wege zu gehen"
(Seite 268)

Das Besondere an dem Buch ist... 

Nervenkitzel der besonderen Art in Verbindung mit originellen, authentischen Charakteren.

Meine Bewertung


Reihe

1. Band: Aschenputtel
2. Band: Tausendschön
3. Band: Sterntaler

1 Kommentar:

  1. Schön, dass dir der erste Band gut gefallen hat! Ich mag die Reihe um Alex, Peder und Frederika sehr! Band 3 fand ich bis jetzt am Besten! =)
    LIebe Grüße
    Martina

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