Klappentext
"Emerald Springs sucht den Superstar - die Kleinstadt steht Kopf. Aggie Wilcox, Pfarrersfrau und Hobbydetektivin erwischt dabei die undankbarste Aufgabe: Sie muss den prominenten Macher der Show betreuen. An den Rand der Nächstenliebe bringt dieser selbstverliebte Grady Barber sie mit seinen Extrawünschen! Heißt es nicht, Eitelkeit sei eine Todsünde? Dann müsste Grady doch auf der Stelle ein Leben aushauchen! Und genau das geschieht er wird ermordet. Der einzige Hinweis auf den Täter ist die Blutschrift an der Wand von Gradys Garderobe. Sie weist Spürnase Aggie in Richtung eines kleinen Zirkus, wo die selbsternannte Prophetin Sister Nora den Untergang der Welt in düstersten Farben ausmalt."
Die Geschichte beginnt...
mit dem festen Vorsatz, sich nicht mehr in Kriminalfälle verwickeln zu lassen. Unterstützung erfährt die Pfarrersfrau Aggie Wilcox dabei von einigen Frauen aus Emerald Springs, die sie kurzerhand in das Komitee aufnehmen, welches die diesjährige Talentshow organisiert. Und da Aggie ein Händchen dafür hat, Lösungen zu finden, wird sie kurzerhand zur Assistentin des Assistenten von Grady Barber - einem Kleinstadt-Superstar.
Gleichzeitig lässt sich ein Zirkus in Emerald Springs nieder, dessen Leiterin, Nora, ihre spirituellen Wahrheiten in ihren Shows verkündet.
Doch dann wird Grady Barber ermordet und Aggie Wilcox folgt unweigerlich den Spuren. Der Täter scheint schnell gefasst, doch Aggie hat ihre Zweifel und ermittelt auf eigene Faust.
"Als ich das letzte Mal eine Zirkusparade gesehen habe,
war ich gerade mal vier Jahre alt."
(erster Satz, Seite 7)
Doch dann wird Grady Barber ermordet und Aggie Wilcox folgt unweigerlich den Spuren. Der Täter scheint schnell gefasst, doch Aggie hat ihre Zweifel und ermittelt auf eigene Faust.
Meine Meinung
Mit Aggie Wilcox hat Emily Richards eine unglaublich sympathische Protagonistin erschaffen, die es nicht unterlassen kann, sich an Ermittlungen zu beteiligen. Dabei ist die Handlung sehr spannend konzipiert und einzelne Strängen, die zunächst nebeneinander laufen, zeigen doch Berührungspunkte auf. Dabei nutzt die Autorin Nebencharaktere und Überraschungsmomente in der Handlung geschickt, um die Spannung weiter zu erhöhen. Auch wenn ich am Ende vermuten konnte, wer der Täter ist, hat sich hierdurch der Unterhaltungswert nicht vermindert. Denn neben der kriminalistischen Handlung erfährt der Leser einiges über das Umfeld von Aggie Wilcox, über ihre Familie und ihr Leben in Emerals Springs - eine tolle, empfehlenswerte Reihe.
"Du gefällst mir."
Er sah auf, und unsere Blicke trafen sich.
"So wie du bist, und nicht so, wie ich dich manchmal gerne hätte."
"Weniger neugierig?"
Er sah auf, und unsere Blicke trafen sich.
"So wie du bist, und nicht so, wie ich dich manchmal gerne hätte."
"Weniger neugierig?"
(Seite 191)
Das Besondere an dem Buch ist...
dass der Schreibstil und die Handlung des Leser dermaßen fesseln, dass er/sie das Buch kaum aus der Hand legen mag - wobei vor allem die Charaktere einen großen Beitrag dazu leisten und das Buch somit zu einer spannenden, aber auch unterhaltsam-humorvollen Lektüre werden lassen.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinterlasst doch ein Kommentar hinter dem Buchdeckel...