Klappentext
"Wenn Rosalies Lieblingsfarbe nicht Blau gewesen wäre, hätte sie vielleicht niemals die Geschichte "Der blaue Tiger" illustriert und das Buch in das Schaufenster ihrer kleinen Papeterie gelegt. Sie hätte niemals den Literaturprofessor mit den azurblauen Augen kennengelernt, der aufgebracht hereinstürzte, einen Postkartenständer umwarf und sie beschimpfte, ihm die Geschichte gestohlen zu haben. Sie hätte nie vor einem Rätsel gestanden. Sie hätte nie nach der Wahrheit gesucht. Und sie hätte - wer weiß? - vielleicht den glücklichsten Moment ihres Lebens verpasst."
Die Geschichte beginnt...
mit der Bekanntschaft von Rosalie Laurent.
Rosalie Laurent, mit einer großen Begeisterung für die Farbe Blau, führt eine kleine Papeterie in Paris und bietet - als besonderen Service - besondere Postkarten an. Diese fertigt sie für den Anlass, den die Kundinnen und Kunden ihr benennen, individuell an. Eines Tages betritt der Kinderbuchautor Max Marchais ihren Laden, wirft ihren Postkartenständer um und erklärt ihr schließlich, dass er ihr anbietet, sein letztes Kinderbuch welches er veröffentlichen möchte, "Der blaue Tiger", zu illustrieren. Begeistert nimmt die junge Frau den Auftrag an, nichtsahnend, dass dies ihr gesamtes Leben durcheinander wirbeln wird. Denn kurz nach der Veröffentlichung betritt ein Mann mit blauen Augen ihre Papeterie und erklärt, dass die Geschichte des blauen Tigers ihm gehöre und eindeutig gestohlen sei. In dem Versuch dieses Rätsel aufzulösen, ändert sich das Leben aller Beteiligten auf wundersame, schicksalhafte Weise grundlegend.
"Rosalie liebte die Farbe Blau."
(erster Satz, Seite 7)
Meine Meinung
Ein weiterer Roman von Nicolas Barreau der vor allem durch den besonders atmosphärischen Schreibstil und die sympathischen Charaktere überzeugen kann. Auch die Handlung, die Verwicklungen und Nebencharakter, sind gelungen zu einem Roman verbunden, ohne dass unnötige Längen oder überzogene Szene entstehen.
Vielmehr kann sich der Leser mit Rosalie auf die Reise begeben, auf die sie die Geschichte des blauen Tigers führt - eine Geschichte, die ihr Leben umkrempelt. Insbesondere die Traditionen, die Rosalie zu ihrem Geburtstag begeht, fand ich persönlich sehr anrührend.
"Man sagt, dass die Kindheit der Boden ist,
auf dem wir unser Leben lang marschieren."
auf dem wir unser Leben lang marschieren."
(Seite 9)
Vielmehr kann sich der Leser mit Rosalie auf die Reise begeben, auf die sie die Geschichte des blauen Tigers führt - eine Geschichte, die ihr Leben umkrempelt. Insbesondere die Traditionen, die Rosalie zu ihrem Geburtstag begeht, fand ich persönlich sehr anrührend.
"Am Ende gibt es in jedem Leben eine Geschichte,
die zum Dreh- und Angelpunkt wird -
auch wenn das die wenigsten Menschen
gleich erkennen."
die zum Dreh- und Angelpunkt wird -
auch wenn das die wenigsten Menschen
gleich erkennen."
(Seite 69)
Die Auswirkungen, die die Veröffentlichung des Kinderbuches "Der blaue Tiger" nach sich zieht, hätten wohl weder Rosalie noch Max Marchais, aber auch der amerikanische Literaturprofessor Robert nicht vermutet. Manchmal verbinden sich die Geschichten der Menschen auf ungewöhnliche Art miteinander und Nicolas Barreau schafft es, dies auf wunderbare Weise zu Papier zu bringen. Und schließlich hat Roberts Mutter dann doch Recht: Paris ist immer eine gute Idee...
Das Besondere an dem Buch ist...
dass während der Lektüre der Romane von Nicolas Barreau eine Atmosphäre geschaffen wird, die den Leser oftmals dazu anregen könnte, direkt nach Paris zu reisen.



Schön, dass es dir auch so gut gefallen hat wie mir! =)
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Martina
Huhu!
AntwortenLöschenDas Buch ist schon auf meinem SUB, deine Rezi hat mich echt begeistert!
Ich freu mich schon aufs Lesen! :)
Liebste Grüße
Nina
Hey,
AntwortenLöschendas buch möchte ich auch sehr gerne lesen...
Ich finde deinen Satz "Das Besondere an dem Buch ist.." echt toll - ist kreativer als das klassische Fazit!
lg. Tine =)