25 Mai 2013

Rezension: Enders - Lissa Price


Titel: Enders
Autorin: Lissa Price
Verlag: IVI
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Preis: 15,99 €
ISBN: 978-3492702645

Klappentext"Hallo Callie...hattest du Sehnsucht nach mir?
Ich glaubte, er sei für immer verschwunden. Ich glaubte, ich hätte ihn besiegt. doch ich habe mich getäuscht. Der Old Man ist zurück. Und er weiß alles über mich."


Inhalt & Stil

Die Body Bank und Prime sind zerschlagen und Callie dachte, sie könnte mit ihrem Bruder Tyler endlich ein normales Leben führen. Doch plötzlich hört sie eine Stimme in ihrem Kopf - der Old Man ist in der Lage über ihren Chip mit ihr zu kommunizieren. Und damit hört der Schrecken noch nicht auf, denn seine Stärke reicht noch weiter und dies demonstriert er ihr auf kurz darauf. Bei einer Explosion wird Callie von einem unbekannten Jungen gerettet, der ihr schon bald ein zweites Mal aus einer brenzligen Situation hilft. Dieser Unbekannte ist Hyden - der Sohn des Old Man und gemeinsam mit Callie begeben sie sich auf die Suche nach weiteren Starters, die einen Chip implantiert haben, um Hydens Vater das Handwerk zu legen. Doch der Old Man ist nicht der Einzige, der an der Technologie der Chips Interesse hat.
Unglaublich spannend und mit sympathischen neuen Charakteren, die doch Geheimnisse bergen und den Leser auf diese Weise fesseln. Die Tatsache, dass die Starters durch die Chip-Implantate fremdgesteuert werden können, hat die Autorin in diesem Buch so realistisch und eindrucksvoll beschrieben, dass dem Leser wirklich bedrückend klar wird, wie furchtbar dies sein muss - bewusst eine Fremdsteuerung zu erleben. Alle Fragen, die sich auch am Ende des ersten Bandes ergeben haben, werden mit dem Abschluss der Reihe auf unglaublich beeindruckende Weise geklärt - ich persönlich hätte dieses Ende zu Beginn so nicht vermutet, empfinde es aber als sehr stimmig.

Charaktere

Callie - selbstbewusst und willensstark. Callie setzt alles daran dem Old Man endgültig das Handwerk zu legen. Unterstützt wird sie dabei durch ihren Freund Michael und Hyden. Callie wird als sehr starke Persönlichkeit beschrieben, die früh gelernt hat Verantwortung zu übernehmen und trotz allem die Hoffnung nie aufgibt. Zudem versucht sie auch in den aussichtslosesten Situationen taff zu wirken und sich nie unterkriegen zu lassen. 

Hyden - geheimnisvoll. Der Sohn des Old Man steht an Callies Seite, um seinem Vater das Handwerk zu legen. Durch seine körperliche bzw. seelische Beeinträchtigung (möchte hier nicht zu viel verraten) wirkt er zeitweise auch verletzlich, doch übernimmt er die Rolle von Callies Beschützer. Auch wenn seine Hintergründe dem Leser nicht gleich ersichtlich sind und sich auch erst im Verlauf des Buches klären, war mir Hyden von Beginn an sympathisch. 

Nebencharaktere - Michael spielt in diesem Teil eine etwas größere Rolle, doch dominiert selten. Zudem werden einige neue Starters in die Handlung integriert, sowie alt bekannte Charaktere. Andere Charaktere bestechen direkt durch ihre emotionslose Art und ihre erschreckenden Handlungen, um an ihr Ziel zu erreichen. Dass es sich hierbei nicht nur um Hydens Vater handelt, muss Callie noch herausfinden. 


Cover & Design

Das Cover ist konträr zum ersten Band in weiß gehalten (und passt entsprechend gut zu dem ersten Band der Reihe) und ich empfinde die Cover-Wahl als sehr gelungen, denn es zeigt eine gesichtslose Kontur. Inhaltlich kann sich der Leser nach der Lektüre beider Bücher denken, dass es in gewisser Weise die erzwungene "Willenlosigkeit" der Chip-Träger widerspiegeln könnte. 


Fazit

Insgesamt eine gelungene Fortsetzung, mit neuen Handlungs-Elementen und passenden Charakteren.

"Ich wusste, 
was wir zu tun hatten"

(Zitat: Lissa Price - Enders 
Seite 89)




Reihe

Starters - Enders

2 Kommentare:

  1. Ja ja ja! Schöne Rezi. Fand's auch echt toll! :)
    LG.

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  2. Dieses Buch werde ich als nächstes lesen und freue mich jetzt wieder mehr darauf, nachdem ich deine positive Meinung gelesen habe, sehr schön geschrieben! :)

    lg
    Shanty :)

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