Verlag: KiWi-Paperback
Taschenbuch: 336 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3462044102
"Die Dienstagsfrauen gehen fasten. Fünf ungleiche Freundinnen, ein gemeinsames Ziel: Entschleunigen, entschlacken, abspecken, so lautet das Gebot der Stunde. Zu ihrem jährlichen Ausflug checken die Dienstagsfrauen im einsam gelegenen Burghotel Achenkirch zum Heilfasten ein. Sieben Tage ohne Ablenkung. Kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familiären Anforderungen und beruflichen Verpflichtungen. Leider auch sieben Tage ohne Essen. Theoretisch jedenfalls. Quälender Heißhunger, starre Regeln und nachreisende Probleme führen zu immer neuen Heimlichkeiten und gefährden jeden Therapieerfolg. Statt Entspannung gibt es Missverständnisse, Streit und schlaflose Nächte. Die schwerste Prüfung jedoch steht Eva bevor. Hinter den dicken Burgmauern begibt sie sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Sie entdeckt, dass man manche Familiengeheimnisse besser ruhen ließe..."
Inhalt & Stil
Der spritzige Schreibstil, der vor allem durch Estelles Kommentare die Handlung immer wieder humorvoll auflockert:
"Die gehört zu der Sorte Vegetarier,
die Grünzeug nur deswegen essen,
weil sie Pflanzen hassen"
(Zitat, S. 112)
führt dazu, dass sich das Buch insgesamt sehr rasch und flüssig lesen lässt. Die Geschichte jedes Charakters ist dabei ein Teil der gesamten Handlung, so dass dies insgesamt einen sehr abgerundeten Eindruck vermittelt. Auch ohne "Die Dienstagsfrauen" kann dieses Buch inhaltlich gut nachvollzogen werden, da die entscheidenden Details kurz rekapituliert werden. Trotz allem ist die Kenntnis des ersten Buches von Vorteil, da die Charaktere bereits bekannt sind und sich der Leser darauf freuen kann, wie es den fünf Frauen seit ihrer Pilgerreise ergangen ist.
Charaktere
Kiki - ist inzwischen mit Max zusammen und Mutter von Greta. Auch wenn es beruflich nicht optimal läuft, wird sie in den 7 Tagen feststellen, dass es tatsächlich immer noch schlimmer kommen kann. Denn ein Fest auf dem Anwesen von Max Eltern führt zu unangenehmen Geständnissen und der Frage, wie stabil ihre Liebe ist.
Caroline - lebt seit der Trennung von ihrem Mann Philipp in einer 2-Zimmer-Wohnung und entschleunigen liegt der Anwältin fremd. Als dann noch die Aussprache mit ihren Freundinnen bevorsteht, bemerkt Caroline, wie schnell 7 Tage vorbei gehen können und die passende Gelegenheit vorbei zieht, bevor das Unglück seinen Lauf nimmt.
Judith - ist mit sich und ihrem Leben nicht zufrieden. Sie versucht eine gute Freundin zu sein, merkt jedoch, dass sie sich mit dem Single-Dasein nicht anfreunden kann. Der Idee des Heilfastens ist sie jedoch sehr zugetan und begeistert sich für alles, was auf der Burg angeboten wird. Welch unerwarteten Wendungen ihr Aufenthalt hervorruft, hat sie vermutlich zu Beginn nicht erwartet.
Eva - arbeitet seit der Rückkehr von der Pilgerreise wieder als Ärztin, kämpft aber noch immer mit ihren Pfunden und ihrer Mutter. Diese hat ihr bislang störrisch jedes Detail über ihren Vater verschwiegen. Als ihre Mutter wegen einem Sturz ins Krankenhaus muss und nutzt Eva die Chance und stöbert im alten Haus ihrer Großeltern. Eine Postkarte führt zur Idee die Dienstagsfrauen für den jährlichen Ausflug auf die Burg Altenkirch zu führen - dort arbeitete ihre Mutter 1965 als Lehrmädchen - und vielleicht finden sich dort Hinweise auf ihren Vater?!?
Estelle - stellt schnell fest, dass Heilfasten nicht zu ihren bevorzugten Aktivitäten gehört. Mit ihren Kommentaren löst sie jedoch den ein oder anderen Lacher aus und hält sich mit ihrer Meinung auch nie zurück. Ehrlich und doch treu ihren Freundinnen gegenüber.
Caroline - lebt seit der Trennung von ihrem Mann Philipp in einer 2-Zimmer-Wohnung und entschleunigen liegt der Anwältin fremd. Als dann noch die Aussprache mit ihren Freundinnen bevorsteht, bemerkt Caroline, wie schnell 7 Tage vorbei gehen können und die passende Gelegenheit vorbei zieht, bevor das Unglück seinen Lauf nimmt.
Judith - ist mit sich und ihrem Leben nicht zufrieden. Sie versucht eine gute Freundin zu sein, merkt jedoch, dass sie sich mit dem Single-Dasein nicht anfreunden kann. Der Idee des Heilfastens ist sie jedoch sehr zugetan und begeistert sich für alles, was auf der Burg angeboten wird. Welch unerwarteten Wendungen ihr Aufenthalt hervorruft, hat sie vermutlich zu Beginn nicht erwartet.
Eva - arbeitet seit der Rückkehr von der Pilgerreise wieder als Ärztin, kämpft aber noch immer mit ihren Pfunden und ihrer Mutter. Diese hat ihr bislang störrisch jedes Detail über ihren Vater verschwiegen. Als ihre Mutter wegen einem Sturz ins Krankenhaus muss und nutzt Eva die Chance und stöbert im alten Haus ihrer Großeltern. Eine Postkarte führt zur Idee die Dienstagsfrauen für den jährlichen Ausflug auf die Burg Altenkirch zu führen - dort arbeitete ihre Mutter 1965 als Lehrmädchen - und vielleicht finden sich dort Hinweise auf ihren Vater?!?
Estelle - stellt schnell fest, dass Heilfasten nicht zu ihren bevorzugten Aktivitäten gehört. Mit ihren Kommentaren löst sie jedoch den ein oder anderen Lacher aus und hält sich mit ihrer Meinung auch nie zurück. Ehrlich und doch treu ihren Freundinnen gegenüber.
Cover & Design
5 Drinks für 5 Frauen, die sich entschließen "Sieben Tage ohne" zu testen. Passend und schlicht. Außerdem lehnt es sich an das Cover zum ersten Band "Die Dienstagsfrauen" an.Fazit
"Sieben Tage ohne" von Monika Peetz ist ein gelungenes Lesevergnügen. Dabei hat mir persönlich der erste Teil "Die Dienstagsfrauen" besser gefallen, da sich über einige Kapitel die Handlung leider etwas zog. Die humorvolle Story über 5 Frauen, mit den je unterschiedlichen Charakterzügen sich der Leser an der ein oder anderen Stelle durchaus identifizieren kann, kann ich jedem Leser weiterempfehlen, der ein amüsantes, entspannendes Buch lesen möchte.
"Jeder bekommt so viele Chancen,
wie er kreiert."
wie er kreiert."
(Zitat: Monika Peetz - Sieben Tage ohne,
Seite 307)

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